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      14. Bodo, 28.11, 21:26 (13) 

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Angezeigtes Thema: 'Energiepolitik in der BRD'
Beitrag Nummer 3 plus eine Antwort

Legende:  - Infos zur Person  - E-Mail  - Homepage öffnen  - Editieren  - Antworten  - Antw. ohne Zitat
Von: revolutionsound (Rang: Moderator)   Beiträge: 3739
Mitglied seit: 18.02.2002
Geschrieben am: 24.11.2003 um 12:12 (2423 mal angezeigt)   (Aktuell gewählter Beitrag)
Am 2003-11-24 02:49 hat Bodo geschrieben:

Am 2003-11-24 01:04 hat revolutionsound geschrieben:

Wenn die Energie nicht sofort gebraucht wird, könnte man sie theoretisch speichern, aber praktisch ist das bislang unzureichend.

Theoretisch gibt es meines Wissens zwei Moeglichkeiten groessere (pardon, mein oe ist defekt) Mengen Engerie zu speicher:

1. Man verwendet sie, um damit Wasserstoff zu produzieren, den man dann später bei Bedarf wieder in im Strom umwandelt.
Keine Ahnung, ob das praktisch bereits verwendet wird.

Im Chemieunterricht hat man uns erzählt, dass es nicht so einfacht ist, Wasserstoff aufzubewahren. Wasserstoff ist sehr flüchtig. Vielleicht ist der Wirkungsgrad gering, da man die Energiegewinnung einer chemischen Reaktionen koppeln muss, Wasserstoffgewinnung und dann schliesslich wieder die Rückgewinnung von - höchstwahrscheinlich - Wasser.

2. Man pumpt damit Wasser Wasser hoch, z.b. in einen Stausee, um es später wieder abzulassen und dabei Strom zu gewinnen.
Das wird afaik praktisch genutzt, aber ich glaube nicht, dass man die Stromversorgung für ein ganzes Land auf Tage hinaus sicher kann. Da muss man wahrscheinlich den Bodensee auf die Zugsspitze pumpen (-;

Problem ist wohl wieder der Wirkungsgrad. Und nur beim Bodensee würde es sich lohnen. Aber vielleicht finden wir noch Berge, die sich näher befinden, vielleicht der Säntis. Naja, Liechtenstein dürfte Angst bekommen, überschwemmt zu werden. :->

Problematisch sind auch die Kohlesubventionen. Für den Tagebau wird auch jetzt wieder Werbung gemacht. Der Tagebau macht aus ganzen Landstrichen eine Mondlandschaft, erst nach geraumer Zeit formiert sich Flora und Fauna, aber wirklich neu und anders. Viele alte Dörfer sind dem Tagebau anheim gefallen oder wurden abgerissen und wiederaufgebaut, jedoch mit neuem "Dorfbild".

Kohle ist halt ersten groesster Energielieferant in der BRD und zweitens ein grosser Arbeitgeber.

Und es ist wirklich noch ziemlich viel da.

Nunja, bei dem immensen Energieverbrauch, den die BRD hat, ist für die Umwelt nicht viel auszuschlagen.

Hätten wir das Geld, was der Staat in AKWs gesteckt und zur Subventionierung des Atomstroms ausgegeben hat, in Windkraft an zuverlässigen Orten (z.B. auf der See), Solarstrom und Geezeitenkraftwerke gesteckt, hätten wir vielleicht einen Anteil von 50% für erneuerbare Energie.

Wieviel Energie kann man mit drei Quadratkilometern Windanlagen auf See erzeugen? Wieviel gewinnt man mit einem Windrad?

Eine gute Loesung wäre auch, Sonnenenergie in sonnenreichen Gebieten zu gewinnen und als Wasserstoff zu uns zu bringen. Dann hätten diese Gebiete, die meistens zu den Ärmeren gehoeren, auch etwas davon.

Sahara vermieten. Die Erträge, die sie dadurch gewinnen, sind insbesondere dauerhaft und natürlich nicht sehr klein. Sie sollten natürlich aufpassen, dass nicht irgendwelche Sonnenenergieunternehmen wie die Erdölkonzerne sich die Wüste aufteilen.

_________________
Wir leben nicht, wir werden gelebt.

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Antworten:
Von: Bodo (Rang: Moderator)   Beiträge: 2722
Mitglied seit: 13.01.2002
Geschrieben am: 24.11.2003 um 14:51 (2389 mal angezeigt)   ( 1. Antwort auf aktuellen Beitrag)   Diesen Beitrag als Aktuellen nehmen
Hi


[Energie speichern]
1. Man verwendet sie, um damit Wasserstoff zu produzieren, den man dann später bei Bedarf wieder in im Strom umwandelt.
Keine Ahnung, ob das praktisch bereits verwendet wird.

Im Chemieunterricht hat man uns erzählt, dass es nicht so einfacht ist, Wasserstoff aufzubewahren. Wasserstoff ist sehr flüchtig.

Hab ich auch mal gehoert. Soll sehr viel verloren gehen und Schaden in der Atmosphere anrichten. Ich kann mir das nicht so recht vorstellen. Oder kann das Zeug aus Stahlflaschen etc. verschwinden?


Vielleicht ist der Wirkungsgrad gering, da man die Energiegewinnung einer chemischen Reaktionen koppeln muss...

Ich glaube, Brennstoffzellen sind da in der Ausbeutung recht effizient. Da wird ja glaub direkt Strom erzeugt - ohne Umweg ueber eine Verbrennung. Genaues weiss ich da aber nicht.

Und selbst wenn man ihn verbrennt: Im Heizungsbereich, also da, wo jetzt Oel verwendet wird, ist das ohnehin naheliegend.

Eine interessante Alternative zu Heizoel sind übrigens so kleine gepresste Holzbroessel. Pelets oder so ähnlich heissen die. Die werden ähnlich wie Oel in einem zentralen Ofen verbrannt und heizen einen Wasserkreislauf auf. Ihr Vorteil: Holz ist regenerativ und neutral: Man laesst nur das CO2 wieder raus, dass man vorher reingesteckt hat.


Hätten wir das Geld, was der Staat in AKWs gesteckt und zur Subventionierung des Atomstroms ausgegeben hat, in Windkraft an zuverlässigen Orten (z.B. auf der See), Solarstrom und Geezeitenkraftwerke gesteckt, hätten wir vielleicht einen Anteil von 50% für erneuerbare Energie.

Wieviel Energie kann man mit drei Quadratkilometern Windanlagen auf See erzeugen? Wieviel gewinnt man mit einem Windrad?

Ich weiss nicht. Ich glaube, wenn es ordentlich weht, ein paar Dutzend bis hundert Haushalte pro Windrad. Vielleicht auch mehr?

Was mich an Windrädern irritiert: Warum haben die nur drei Propeller? Wäre die Ausbeute nicht umso produktiver, je mehr Wind sich verfängt, also je mehr Widerstand ihm geboten wird?


Sahara vermieten. Die Erträge, die sie dadurch gewinnen, sind insbesondere dauerhaft und natürlich nicht sehr klein. Sie sollten natürlich aufpassen, dass nicht irgendwelche Sonnenenergieunternehmen wie die Erdölkonzerne sich die Wüste aufteilen.

Wenn das Ergebnis eine umweltfreundliche Industrie zu akzeptablen Preisen ist, wäre ich nicht dagegen.
Wüste ist doch billig - lass uns einsteigen (-;

_________________
Seelig sind die, die da arm an Geist sind, denn sie werden sich Christlich Soziale Union nennen.

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