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© 2002 Bodo Kaelberer

Computer-Euphorie
Verfasst am Samstag, 29. Oktober 2016 um 19:48 von pabstha
Freigegeben von Master

Skandale & Bananen pabstha schreibt:

"Murks auf ganzer Strecke, oder nach mir die Sintflut

Die heutige Bibel sind Computer aller Art. Selten versteht ein Benutzer was im Inneren des Geräts passiert. Allein der Glaube schafft Zuversicht. Chips sind das Endprodukt der Feingerätetechnik. Unter dem Mikroskop werden winzigen Schaltungen hergestellt und geprüft.
Nicht berücksichtigt wird von den Chip-Zauberern schnöde Mechanik, Thermik und Chemie. Ein Metallstäubchen kann eine Brücke über die Leiterbahnen bilden. Thermischer Stress (Wärmedehnung) lassen die Leiterbahnen ermüden und brechen.
Kürzlich habe ich bei einem Mac den Prozessor abmontiert. Es bot sich ein Graus für einen Maschinenbauer: Hunderte feinster Goldhaare ragen von der Leiterplatte in den Himmel; im Prozessor berühren sie ihren Kontaktpartner. (manchmal)
Einige der Goldhaare waren bei der Herstellung wohl schon geknickt worden. Der thermische Stress ließ an einigen Stellen den Kontakt erlahmen. Vorbei wars mit einem fast € 4000,- teuren Mac.
Nun scheint diese Golddraht-Berührungs-Technologie bei den Elektronikern Standard zu sein. Kein Wunder, wenn alle Geräte nach ein paar Jahren „sterben”.
Nun wagen sich die Anwender an lebensgefährliche Produkte heran. Roboter, Drohnen, Fahrwerk-Regelungen und der Höhepunkt ist „autonomes Fahren” mit dem Auto.
Sind diese Automobilmanager von allen guten Geistern verlassen? Haben sie von der Gier der Juristen aus den technischen Daten (Abgas, Verbrauch, Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit) ihrer Verkaufsprodukte nichts gelernt. Oder sagen sie, in 5 Jahren, wenn es kritisch wird, bin ich längst im Ruhestand und nach mir die Sintflut?
"

 
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4 Kommentare
Grenze
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Re: Computer-Euphorie (Punkte: 50)
von Bodo (mdw2008@webkind.de) am Samstag, 29. Oktober 2016 um 19:50
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de/
Sicher gibt es auch bei Computer-Chips Defekte - wo denn auch nicht.

Immerhin funktionieren aber hunderte Millionen Computer, Tablets, Handys etc. in der Mehrzahl über Jahre hinweg ohne Probleme. Die kriegen viel seltender Herzinfarkte als menschliche Autofahrer ;-)


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Re: Computer-Euphorie (Punkte: 50)
von pabstha am Freitag, 04. November 2016 um 21:53
(Userinfo | Dem Autor schreiben)
Da hat mich ein Schulter-Chirurg-Virtuose auf den Boden heruntergeholt. Ich meinte die künstlichen Gelenke im Menschen hinken Jahrzehnte hinter denen der Autoindustrie hinterher. Schließlich übernehmen sie Kräfte auf Druck und Zug! Antwort: wie lange müssen sie halten? Ein Mensch lebt manchmal 80 bis 90 Jahre. Autogelenke halten 25 Jahre oder weniger. In Deutschland ist ein Mensch seit Kaiser Wilhelm nichts wert (€ 3,60 ). In den USA werden dagegen Millionenbeträge gefordert. Das kann sich die Industrie nicht leisten und keine Versicherung würde das Risiko übernehmen.


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Re: Computer-Euphorie (Punkte: 50)
von Bodo (mdw2008@webkind.de) am Samstag, 19. November 2016 um 18:20
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de/
Künstlichen Gelenke haben doch etwas andere Ansprüche als beim Auto. Mann kann sie nicht zur Wartung mal öffnen und Öl nachschmieren. Es stehen auch nicht alle Materialien zur Verfügung weil sie dauerhaft vom Körper vertragen werden müssen.

Und liegt die Grenze eines künstlichen Gelenks überhaupt beim eigentlich Gelenk? Oder eher bei der Befestigung an den Knochen? Die Knochen eines 80 Jährigens sind halt nicht mehr so stabil wie wie 2cm dicker Stahl.

Was ich sagen will: Ich weiss zu wenig darüber und Du hältst Dich mit Fakten auch zurück sondern schimpfst ;-)


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Re: Computer-Euphorie (Punkte: 50)
von pabstha am Montag, 21. November 2016 um 17:49
(Userinfo | Dem Autor schreiben)
Lieber Bodo,
ich gehe der Sache immer auf den Grund, bin mir aber nicht sicher auf welchem Wissensstand ich berichten darf.
Autogelenke bedürfen keinerlei Wartung. Gute Fabrikate halten 25 Jahre. Wenn sie auseinanderfallen könnte das tödliche Folgen haben. Sie sind aus hochfestem Stahl, umschließen die Kugel, haben als Reibpartner Polyazetal und sind auf Lebensdauer mit MOS2 und Lithiumfett geschmiert. Die Dichtbälge sind aus edlen Kautschuksorten, manchmal sogar aus Viton, einem extrem teuren und haltbarem Elastomer auf Fluor-Basis.
Die tragenden Teile in einem künstlichen Gelenk für Menschen sind aus Chrom-Nickel legiertem Edelstahl. Nickel kann Allergien hervorrufen. Vielfach wird auch ein Sintermaterial aus Titan-Dioxid verwendet, oder der Edelstahl ist damit beschichtet. Menschen vertragen das Material sehr gut. Es wird aber durch Gallusmasse des Knochen durchwachsen und ist nur sehr schwer wieder entfernbar. Die Ärzte lieben es deshalb nicht!


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