Willkommen
  Einen Account anlegen    
Mehr Demokratie wagen
· Startseite
· Diskussionsforen
· Artikel Themen
· Artikel schreiben
· Artikelarchiv
· Artikel Top 10
· Artikel-Suche
· Neues/Änderungen
· Ihre Userdaten
· Für Einsteiger
· Mitglieder-Liste
· Mitglieder-Chat
· Statistik
· Partner-Links
· Linksammlung
· Weiterempfehlen
· Ihre Meinung
· FAQ

Login
Username

Passwort


Kostenlos registrieren!

Wer ist online?
Zur Zeit sind 56 Gäste und 0 Mitglieder online.

Sie sind anonymer User und können sich hier unverbindlich anmelden

Wer ist im Chat?
Derzeit sind keine Mitglieder im Chat.

Seitenzugriffe
18818463 seit Januar 2002

Impressum
© 2002 Bodo Kaelberer

Gentechnik-Diskussion
Verfasst am Dienstag, 28. April 2009 um 12:16 von Achim
Freigegeben von Master

Deutschland-Politik Achim schreibt:

"... kein Grund, die Gen-Technik zu verteufeln ...

Die Gen-Technik resp. Gen-Manipulation ist ein zwangsläufiger und nicht aufhaltbarer Prozess der Entwicklung, weshalb wir nicht daran vorbeikommen, uns der Gen-Technik zuzuwenden, d.h. die Gene zu manipulieren. Durch Gen-Manipulation gewinnt man u.a. Pflanzen, die krankheitsresistent und ertragreicher werden, was viel Hunger, Not und Elend auf unserer Welt beheben kann. Nicht zu vergessen die Hilfe für den Menschen z.B. bei Erbkrankheiten, Transplantationen, etc. Das allein ist schon ein Grund, die Gen-Technik zu befürworten. Selbst wenn zu Beginn Fehler gemacht werden, ist das kein Grund, die Gen-Technik zu verteufeln und die Menschen durch Angstgeschrei falsch zu beeinflussen und Terror auszuüben, wie das die Greenpeace-Aktivisten und andere vordemonstrieren. Die diesbezüglichen Fachkräfte müssen vernünftigerweise unterstützt und nicht boykottiert werden. Wer das trotzdem tut, hemmt nicht nur die Evolution, sondern ist auch verantwortlich für sehr viel Leid, Not und Elend, die auf der Erde unter den Menschen und Tieren und der gesamten Natur grassieren und im Steigen begriffen sind."

 
Verwandte Links
· Mehr zu dem Thema Deutschland-Politik
· Artikel von Achim


Der meistgelesene Artikel zu dem Thema "Deutschland-Politik":
Todesstrafe in der Hessischen Verfassung?


Druckbare Version  Diesen Artikel an einen Freund senden

11 Kommentare
Grenze
Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.
Re: Gentechnik-Diskussion (Punkte: 50)
von Bodo (mdw2008@webkind.de) am Dienstag, 28. April 2009 um 12:23
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de/
Gentechnik ist ein riskantes Spiel mit offenem Ausgang. Und wenn es mal losgelassen ist, gibt es kein Zurück mehr.

Bei der medizinischen Therapie trägt das Individuum das Risiko und möglichen Nutzen. Das ist eine Entscheidung, die diese Person fällen kann und eine Verantwortung, die diese tragen muss.
Daher: In der Medizin bei Einzelpersonen: ja!

Aber bei Freilandversuchen ist das ähnlich wie mit den Banken: Am Ende profitieren wenige und viele können bitter drauf zahlen.
Daher: Nur unter sehr kontrollierten Bedingungen, am besten aber gar nicht.


Und schau Dir mal die Lobbyarbeit und die Nutzungskonditionen von z.B. Monsanto an. Denen geht es nicht darum den Hunger aus der Welt zu vertreiben. Das könnte man mit einer besseren Verteilung bereits heute.
Die wollen Geld-Geld-Geld, Patente und Monopole. Läßt man das laufen, dann gibt es am Ende weltweit nur noch Kartoffeln von Monsanto und wir bezahlen pro gekautes Stärkemolekül.


[ Keine anonymen Kommentare möglich, bitte zuerst anmelden ]


Re: Gentechnik-Diskussion (Punkte: 50)
von Achim am Dienstag, 28. April 2009 um 15:16
(Userinfo | Dem Autor schreiben)
Ich frage mich, ob Sie alle unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse und Errungenschaften mit so viel Skeptizismus verfolgen wie gerade die Gen-Technologie. Wenn ich an die Gefährlichkeit des schon aktiven HAARP und sonstige auf uns zukommende, bereits sich in der Entwicklung befindende zerstörende Waffentechniken denke, scheint mir die Gen-Technik geradezu ein Segen. Alles kommt nämlich immer auf die Frage der Nutzung an. Wenn man etwas beherrscht, kann man es positiv oder negativ anwenden. Manchmal scheint oder ist etwas zuerst negativ, zeigt aber im Endeffekt eine positive Wirkung. Das Erarbeiten von Kenntnissen und das Bauen von Waffen ist per se nicht negativ, nur deren Nutzung zur Zerstörung ist negativ und ausartend. Waffen sollen nur zur Selbstverteidigung eingesetzt werden. Die Evolution ist immer forwärtsschreitend; Positiv und Negativ wechseln sich ab. Die Zerstörung der Welt hat weder etwas mit den Kenntnissen über den Bau einer Atombombe und/oder mit der Gentechnik zu tun, sondern viel eher mit der maßlosen Überbevölkerung und der aggressiven Bewusstseinshaltung des grössten Teils der Erdenmenschen. Zudem gibt es Gentech-Früchte und Gentech-Food seit langer Zeit, ohne dass der Mensch darüber etwas weiss, wie z.B. die Saufrucht, bekannt unter dem Namen Avocado. Sie wurde vor langer Zeit durch Genmanipulation zur Fütterung der Schweine hergestellt - und wird jetzt frisch fröhlich von allen "Geniessern" und sogar von Vegetariern dank ihres hohen Oelgehalts sehr geschätzt, obwohl sie völlig fad und ohne Gewürze eigentlich ungeniessbar ist - eben weil für Schweine kreiert. Die Natur selber übt sich in Gentechnik, und sogar wir Menschen können uns eines schönen Tages so weit evolutionieren, um über unser Bewusstsein eine Genmanipulation vorzunehmen. Und manchmal tun wir das sicher, ohne es zu bemerken, weil unser Bewusstsein und unsere Psyche (Gedanke und Gefühle) die Gene prägen und verändern.
Wer Angst hat, er könnte sein Leben verlieren oder sonstwie geharmt werden nach dem Genuss z.B. einer Gentech-Tomate oder von Gentech-Mais etc., der würde wenn schon geharmt durch seine eigene Einbildung und müßte sich demzufolge m.E. eher um seine Lebensangst kümmern denn um die Gentechnik.

Erstaunlich ist es, dass offenbar E-Faktoren, Hormone aller Art, Haltbarmacher und andere Chemikalien in den Esswaren etc. nicht halb so angsterregend sind wie eine Manipulation der Gene, obwohl die Genmanipulation im Gegensatz zu den vorgenannten Faktoren für die ganze Fauna, Flora und vor allem den Menschen äusserst heilbringend eingesetzt werden kann und auch werden wird - denken Sie nur an Erbkrankheiten, extreme Aggressivität und Ausartung etc. Selbstverständlich sind Gesetze nötig, die den groben Missbrauch verbieten, bis die Bewusstseinsethik der Menschen gewachsen ist, aber ein Verbot der Gentechnik wäre in etwa das Unklügste und Rückständigste, was wir durchsetzen könnten. Ein Verbot hat noch nie etwas gebracht. Der Mensch wähnt sich "sicher", aber der Forscherdrang macht keinen Halt und wirkt dann einfach im Untergrund. Wir hätten lange genug Zeit gehabt, Gesetze zu formulieren, aber es ist wie mit allem: Etwas nicht wahrhaben wollen oder verbieten ist einfacher als etwaige Auswüchse vorausschauend einzugrenzen.


]


Re: Gentechnik-Diskussion (Punkte: 50)
von Bodo (mdw2008@webkind.de) am Mittwoch, 29. April 2009 um 14:04
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de/
> Ich frage mich, ob Sie alle unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse
> und Errungenschaften mit so viel Skeptizismus verfolgen wie gerade
> die Gen-Technologie. Wenn ich an die Gefährlichkeit des schon aktiven
> HAARP und sonstige auf uns zukommende, bereits sich in der Entwicklung
> befindende zerstörende Waffentechniken denke...

Also handeln nach dem Motto: "Es gibt ohnehin schon viel schlechtes, also haut ruhig noch was drauf!"?


> ...scheint mir die Gen-Technik geradezu ein Segen. Alles kommt nämlich
> immer auf die Frage der Nutzung an. Wenn man etwas beherrscht, kann
> man es positiv oder negativ anwenden.

Beherrschbarkeit ist ein guter Stichpunkt: Die gibt es bei der Gentechnik
nämlich nicht. Was man erst mal rausgelassen hat, ist draussen. Und wenn
man 20 Jahre später erkennt, dass dieses Gen, dass damals die Tomaten
so schön rot gemalt hat und sich auch toll in das Erbgut anderer Pflanzen ausgebreitet hat und alles so farbig machte, als ungewünschten Nebeneffekt
Unfruchtbarkeit bei Säugetieren auslöst, dann ist Schluss mit den Säugetieren.
Zumindest mit denen, die sich nicht im Labor Reproduzieren können.

Und das alles um was erreicht zu haben? Mehr Pestizide verabreichen zu
können, ohne das die Nutzpflanze dadurch geschädigt wird? Mehr Essen
zu produzieren, das wie das jetzt bereits zuviel produzierte Essen auf
Deponieren entsorgt wird?

Wir haben, wie Du auch aufzählst, schon viel zu viel Dreck in unsere Umwelt
und unser Essen geworfen. Warum nun auch noch Gene dazumischen?


]


Re: Gentechnik-Diskussion (Punkte: 46)
von Achim am Donnerstag, 30. April 2009 um 08:12
(Userinfo | Dem Autor schreiben)
Notorische Nörgler und Besserwisser kann man eben nicht belehren.


]


Re: Gentechnik-Diskussion (Punkte: 50)
von revolutionsound am Freitag, 01. Mai 2009 um 12:43
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.mehr-demokratie-wagen.de/
Man kann sich auch anders ausdrücken. Hier sind eben zwei Personen, die auf ihrer Position verharren. Übrigens ist das das häufigste Ergebnis einer Diskussion.


]


Re: Gentechnik-Diskussion (Punkte: 50)
von Bodo (mdw2008@webkind.de) am Sonntag, 03. Mai 2009 um 10:45
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de/
Man könnte auch sagen: Ist ein blödes Portal, bei dem man nicht einfach seine lobbyinduzierte Fortschrittsgläubigkeit abwerfen kann, sondern argumentieren muss (-;


]


Re: Gentechnik-Diskussion (Punkte: 50)
von revolutionsound am Freitag, 01. Mai 2009 um 12:50
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.mehr-demokratie-wagen.de/
> Und wenn
> man 20 Jahre später erkennt, dass dieses Gen, dass damals die Tomaten
> so schön rot gemalt hat und sich auch toll in das Erbgut anderer
> Pflanzenausgebreitet hat und alles so farbig machte, als ungewünschten
> Nebeneffekt
> Unfruchtbarkeit bei Säugetieren auslöst, dann ist Schluss mit den Säugetieren.
> Zumindest mit denen, die sich nicht im Labor Reproduzieren können.

Ist es denn bei der Veränderung von Genen wirklich so, dass man praktisch gar nicht sagen kann, welche Folgen sie hat oder sie überhaupt nicht abschätzen kann?


]


Re: Gentechnik-Diskussion (Punkte: 50)
von Bodo (mdw2008@webkind.de) am Sonntag, 03. Mai 2009 um 12:09
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de/
> Ist es denn bei der Veränderung von Genen wirklich so, dass man
> praktisch gar nicht sagen kann, welche Folgen sie hat oder sie
> überhaupt nicht abschätzen kann?

Wäre es Dir schon genug, wenn man es ein bisschen oder halbwegs verstehen würde? Würdest Du Dir einen Fernseher ins Wohnzimmer stellen, der nur in 5% der Fälle explodiert und das Zimmer verwüstet?

Und was steht dem Risiko gegenüber? Wieviele Menschen hat Gen-Soja vor dem Verhungern bewahrt? Brauchen hungernde Afrikaner Erdbeeren die durch Genmanipulation resistenter gegen Pestizide sind?



]


Re: Gentechnik-Diskussion (Punkte: 50)
von revolutionsound am Sonntag, 03. Mai 2009 um 23:56
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.mehr-demokratie-wagen.de/
> Wäre es Dir schon genug, wenn man es ein bisschen oder halbwegs verstehen würde?

Nein.

> Würdest Du Dir einen Fernseher ins Wohnzimmer stellen, der nur in 5% der
> Fälle explodiert und das Zimmer verwüstet?

Noch eine rhetorische Frage.

Aus altruistischer Motivation wird ein Unternehmen wie Monsanto seine Produkte in Indien und Afrika nicht forcieren. Gerade diese Branche der Nahrungsmittelgewinnung weist sich durch extremen Raubtierkapitalismus aus.


]


Re: Gentechnik-Diskussion (Punkte: 50)
von Bodo (mdw2008@webkind.de) am Montag, 04. Mai 2009 um 08:45
(Userinfo | Dem Autor schreiben) http://www.webkind.de/
> Gerade diese Branche der Nahrungsmittelgewinnung weist sich durch
> extremen Raubtierkapitalismus aus.

Natürlich. Das sind Konzerne. Wenn die heute mit etwas verdienen können,
dass in 10 Jahren alles kaputt macht, dann machen die sogar noch Werbung
dafür.


]

Re: Gentechnik-Diskussion (Punkte: 50)
von pabstha am Freitag, 15. Mai 2009 um 01:28
(Userinfo | Dem Autor schreiben)
Sehr geehrter „Achim“,

ich schätze Ihre Beiträge sehr, habe sie lange Zeit vermisst.

Zur Gentechnik:
Es gab den Peter Kafka, der hat sehr kluge Gedanken formuliert, zu Papier gebracht und auch mehrmals auf BR II in den Äther geschickt.
Ein Beitrag hieß: Die Beschleunigungskrise.
Er verglich die normale Evolution über Mutation und Anpassung mit der heute beschleunigten Mutation. Die Natur hat keine Zeit mehr Spreu von Weizen zu trennen und bei Fehlentwicklungen wird mit neuen, noch unerprobten Mittelchen ein noch unbekannterer Zustand erzeugt.
Hier sollte der faule und korrupte Gesetzgeber eigentlich aktiv werden!
Es dürfen keine Produkte auf den Markt geworfen werden, von deren letztendlichen Auswirkungen man anfangs keine Ahnung hat. Beispiel: Kadmium als Korrosionsschutz, Pigment und Stabilisator für Polymere. Es war ein wundervolle Arznei, nur leider landete sie letztendlich im menschlichen Körper als 100%iger Krebsverursacher.

Ein anderer, aber für mich noch nicht gesicherter Gedanke kam vom Chef der Münchner Genmanipulateure (Rede vor den AUDI-Führungskräften, incl. Dr. Piech):

„Nichts ist so stabil wie ein natürlich mutiertest Gen“. Alle künstlich veränderten Chromosomenketten werden von den ursprünglichen Varianten zurückentwickelt.
Das Problem der künstlich verwandelten Pflanzen, Tiere und Menschen ist die geringe Halbwertszeit. So weit die „Wissenschaft“


Mit freundlichen Grüßen

Hanjörg Pabst




[ Keine anonymen Kommentare möglich, bitte zuerst anmelden ]


 
This web site is based on PHP-Nuke.
All logos and trademarks in this site are property of their respective owner.
The comments are property of their posters, all the rest © 2002 by the webmasters of mehr-demokratie-wagen.de
Technische Betreuung: Bodo Kälberer (Kaelberer All-In-One / WEBKIND).